Sexualberatung

Sie haben hohe Erwartungen an Ihre Partnerschaft und Sexualität, die jedoch unerfüllt bleiben. Wer in der Sexualität unbefriedigt bleibt, erlebt dies oft als persönliches Versagen.

Im geschützten Raum im calaidoskop können Themen wie sexuelle Lustlosigkeit und sexuelle Funktionsstörungen (wie Vaginismus, Orgasmus- oder Erektionsstörungen), virtuelle Sexualität oder sich verändernde Sexualität – beispielsweise nach der Geburt eines Kindes, aufgrund einer Erkrankung oder während der Wechseljahre – in aller Offenheit besprochen werden.

In der Beratung wird gemeinsam mit Ihnen ein Blick unter die Oberfläche geworfen. Vielleicht entdecken Sie dabei Wünsche, die Sie sich selbst oder ihren Partnern bisher niemals eingestanden haben. Womöglich verhelfen Ihnen schon kleine Veränderungen zu erfüllten sexuellen Begegnungen.

 

Sie möchten über eine Sexualberatung oder Sexualtherapie mehr erfahren?

Wenn Ihnen eine befriedigende Sexualität nicht (mehr) gelingt oder Sie unter einer Störung Ihres sexuellen Erlebens oder Verlangens leiden, haben Sie möglicherweise schon einen Facharzt konsultiert. Wenn Sie bei Ihrer Suche nach Sexualtherapie auf unsere Praxis gestoßen sind, dann erklären wir Ihnen hier, wie eine Sexualberatung bei uns abläuft:

Anmeldung

Melden Sie sich einfach mit einem Anruf während der telefonischen Sprechzeiten oder mit einer Email an. Falls Sie uns oder unsere Sekretärin Frau Nieschalk nicht erreichen, hinterlassen Sie bitte Ihre Rufnummer auf dem Anrufberantworter. Wir melden uns umgehend bei Ihnen um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. Dieser Termin dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Gern können Sie die Beratung auch als Paar in Anspruch nehmen.

Kosten

Beratung Einzelperson

  • Erstgespräch: 60 Euro für ca. 60 min
  • Folgegespräch: 75 Euro für ca. 60 min

Beratung als Paar

  • Erstgespräch: 90 Euro für ca. 90 min
  • Folgegespräch: 120 Euro für ca. 90 min

Das erste Gespräch

Männer, Frauen oder Paare, bei denen es Probleme im Ausleben ihrer Sexualität gibt, scheuen sich oft sehr lange, Hilfe von einem Fremden zu suchen und anzunehmen. Sexualität kann mit viel Scham und manchmal auch Ekel oder Versagensängsten verbunden sein. Das Thema wird daher gerne gemieden. Zur Sexualberatung können Sie alleine kommen. Falls Sie in einer Partnerschaft leben, ist es sinnvoll, das auch der Partner oder die Partnerin an der Beratung teilnimmt, denn sexuelle Störungen betreffen oft beide Partner. Das erste Gespräch steckt wegen der Thematik oft voller Emotionen. Achten Sie bitte auch auf sich und sprechen Sie nur so viel aus, wie Sie bereit sind. Das Erstgespräch ist zeitlich auf 60 min. als Einzelberatung und 75 – 90 min. als Paarberatung beschränkt. Wann und wie die weiteren Gespräche stattfinden, legen wir gemeinsam am Ende des Erstgespräches fest.

Der Beratungsverlauf

Am Anfang der Sexualberatung bekommen Sie einen Fragebogen. In diesem sind auch intime Fragen zu sexuellen Störungen wie etwa Erektionsprobleme, Vaginismus, vorzeitige Ejakulation oder Sexsucht enthalten. Danach ist es eine eingehende und stetige Arbeit sinnvoll, um Ihr Schwiegigkeiten zu lösen. Hierfür legen wir mit Ihnen vier Termine fest. Nach diesen vier Terminen schauen wir gemeinsam auf das Erreichte und stellen fest, wieweit eine Annäherung an Ihr Ziel durch die bisherige Beratung erreicht werden konnte. Erfahrungsgemäß sind dann noch weitere Termine notwendig, damit sich erste Erfolge einstellen. Die Methodik, die bei der Sexualberatung zum Einsatz kommt, ist ein wenig anders als bei den anderen Beratungen. Wir werden Ihnen Übungsaufgaben geben, die Sie mit speziellen Techniken vertraut machen. Der Erfolg dieser Übungen wird dann in der darauffolgenden Sitzungen betrachtet und besprochen. Zunächst werden die Gespräche einmal pro Woche stattfinden, danach wird der zeitlich Abstand zwischen den Terminen größer werden. Hierdurch haben Sie länger Gelegenheit, Hausaufgaben zu bearbeiten und Neues auszuprobieren.

Sexualtherapie oder Sexualberatung?

Eine Anmerkung vorweg: Im Bereich der menschlichen Sexualität gibt es Verhaltensweisen und Auffälligkeiten, die strafrechtlich relevant und therapiebedürftig sind. Wir beraten in unserer Praxis keine Sexualstraftäter!

Oftmals wird nachgefragt, ob die Krankenkassen die Kosten für eine Sexualberatung übernehmen. Eine von der Krankenkasse finanzierte Therapie speziell zu sexuellen Störungen, insbesondere für Paare bei einer Störung der partnerschaftlichen Sexualität, gibt es nicht. Es gibt lediglich die Möglichkeit, eine Psychotherapie, die den Partner nicht einbezieht, zu beantragen. Hierzu wird eine Empfehlung des Arztes benötigt und der Antrag muss von der Kasse genehmigt werden.

Nicht jede Störung der Sexualität bedarf einer Therapeutischen Behandlung. Eine verminderte oder gar keine Lust kann etwa durch alltägliche Kleinigkeiten bedingt sein. Sie ist häufig nicht der Ausdruck einer Krankheit, die therapiert werden muss. Eine gute Beratung, die genauso intensiv wie eine Therapie ist, ist in vielen Fällen völlig ausreichend, um sexuellen Störungen erfolgreich zu begegnen. Stellt sich während der Beratung heraus, dass Medikamente zur Behandlung oder eine Psychotherapie notwendig sind, werden wir Ihnen diese in der Beratung nahelegen. Gernerell verschreiben oder verorndnen wir keine Medikamente, diese dürfen in Deutschland nur von Ärzten verordnet werden.

Zum Abschluss

Nichts, was in unseren Räumen vor sich geht und besprochen wird, dringt nach außen. Mit Ausnahme der Dinge und Fertigkeiten, die Sie hier lernen und die Sie selbst mitnehmen wollen. Warten Sie nicht zu lange, denn sexuelle Störungen beeinträchtigen Ihre Lebensqualität erheblich und sind einer Partnerschaft nicht zuträglich. Völlig egal, worüber Sie berichten und welches Problem Sie schildern, wir nehmen Ihre Probleme ernst und bewerten nicht.