Qualifikationen und Entwicklung – Dr. Peter Hiermann

Ich bin mit meinen Eltern und meinem jüngeren Bruder in der Nähe von Gießen in Hessen aufgewachsen. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Kindertagesstätte, bin ich 1994 zum Studium nach Leipzig gegangen. Darauf arbeitete ich am Universitätsklinikum, war in der Akutmedizin für viele Bereiche der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Unter anderem erlebte ich in der „SchreiSchlafFütter-Sprechstunde“ junge Familien in großer Not oder beriet Kinder, Jugendliche und ihre Eltern im Umgang mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes. Neben der Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen, war mir die Kooperation mit Jugendhilfe, Kindertagesstätten und Schulen sehr wichtig. Daneben galt es, die besonderen Strukturen und Abläufe eines großen Medizinbetriebs einzubeziehen – die Teamarbeit und Arbeitsorganisation schätzte ich als immer neue Herausforderung.

Im Privaten nutze ich jede Gelegenheit, draußen unterwegs zu sein, genieße Wald und Wasser im Leipziger Süden und liebe die kleinen Geschäfte und Restaurants in der Südvorstadt.

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, dass jede/jeder gesehen und einbezogen wird, da ich davon überzeugt bin, dass wir uns im Wechselspiel mit unseren Mitmenschen entwickeln. Veränderungen können gelingen, wenn in einem gemeinsamen Prozess die verschiedenen Bedürfnisse und Belange deutlich werden und in einen besseren Zusammenklang kommen.

  • seit 10/2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportpsychologie der Universität Leipzig
  • von 03/2001 bis 07/2020 Klinischer Psychologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Allgemeinpädiatrie der Universitätskinderklinik Leipzig
  • 04/2013 Promotion zum Dr. rer. med. („cum laude“) zum Thema „Beschreibung und Evaluation eines niedrigschwelligen Beratungsangebotes für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern an der Universitätskinderklinik Leipzig“
  • ab 08/2021 Psychologe im calaidoskop Institut und Praxis für systemische Beratung . Supervision und Bildung

  • Dornack C, Hiermann P, Schröder H. Studie zur Primärprävention aus Sicht der Adressaten. In: Sächsisches Staatsministerium für Soziales (Hrsg.). Suchtprävention in Sachsen. Staatsministerium für Soziales und Staatsministerium für Kultus Dresden 2002.
  • Hiermann P, Hückel D, Nickel P, Ohlenbusch T, Kiess W, Merkenschlager A. Schlafen, Schreien, Füttern – Verhaltensregulationsstörungen in der frühen Kindheit. Kinder und Jugendmedizin 2004; 4: 1-7
  • Hiermann P, Fries M, Hückel D, Kiess W, Merkenschlager A. Regulationsstörungen in der frühen Kindheit: Ergebnisse der Leipziger Beratungsstelle für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Klin Pädiatr 2005; 217: 61-67
  • Busse FP, Hiermann P, Galler A, Stumvoll M, Wiessner T, Kiess W, Kapellen TM
    Evaluation of Patients’ Opinion and Metabolic Control after Transfer of Young Adults with Type 1 Diabetes from a Pediatric Diabetes Clinic to Adult Care. Horm Res 2006; 67(3): 132-138
  • Gundlach S, Würz J, Schmutzer G, Hiermann P, Kapellen T, Galler A, Wudy S, Hauschild M, Kiess W, Brähler E. Gesundheitsbezogene Lebensqualität von Geschwistern an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankter Kinder und Jugendlicher. Dtsch Med Wochenschr 2006; 131(20): 1143-1148
  • Lehmann E, Hiermann P, von Klitzing K. Chancen und Grenzen in der Begleitung von jugendlichen Müttern, ihren Partnern und Babys: eine Kasuistik. Prax. Kinderpsychol. Kinderpsychiat. 2010; 59: 359-371
  • Hiermann P, Wendenburg J, von Sengbusch S, Mönkemöller K, Lindemann N, Paape D, Boß K, Griffig K, Hilgard D, Kapellen TM. Wer schult die Betreuungspersonen von Kindern mit Typ-1-Diabetes in Kindertagesstätte und Schule und wer finanziert diese Schulungen? Ergebnisse und eine Stellungnahme zur Situation in Deutschland. Diabetologie und Stoffwechsel 2016; 11 (05): 350-356