Aktuelles zu Corona

Liebe Klient*innen,

mit Inkrafttreten der aktuellen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 30.10.2020 möchten wir Sie bezüglich unserer Angebote auf den neuesten Stand bringen.

Unter Einhaltung der Hygienebestimmungen (Händewaschen, Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen, ausreichend lüften) können wir unsere Beratungen weiterhin bei uns vor Ort durchführen.

Neben der Beratung in unserer Praxis bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der Onlineberatung über eine gesicherte Plattform an. Sollten Sie daran interessiert sein, kontaktieren Sie uns gerne per Email (mit Angabe einer Telefonnummer) oder telefonisch. Sie erreichenn uns Mo-Fr von 09.00 – 12.00 Uhr unter 0341-9751501 .

Wir freuen uns auf Sie! Kommen Sie weiterhin gut durch diese turbulente Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihr Team des calaidoskop

Herbst-Blues, Corona-Blues, Umbruchphase, Liebeskummer, Neuorientierung, Sinn-Krise

… viele Begriffe für ein ähnliches Gefühl. Sie fühlen sich leer, orientierungslos, traurig, antriebslos und unmotiviert? Die Gedanken kreisen, der Akku ist leer und Sie wissen nicht, wie es weiter gehen soll? Für eine schnelle, kurzfristige Hilfe haben wir hier fünf Tipps zusammengestellt:

1.  Bewegung

Am besten an der frischen Luft. Da reicht schon ein Spaziergang im Park oder Wald – das geht zum Glück auch ohne Maske. Oder Sie tanzen zu Ihrer Lieblingsmusik oder machen einen You-Tube Yoga Kurs. Egal was, aber beanspruchen Sie mal wieder Ihren Körper und gönnen Sie Ihrem Kopf eine Pause.

2. Tageslicht

Versuchen Sie so viel Tageslicht wie möglich zu erhaschen. Auch ein bewölkter Himmel ist noch 1000mal heller als die normale Innenbeleuchtung.

3. Gesellschaft

Gehen Sie unter Leute – in diesen Tagen natürlich lieber ein Spaziergang zu zweit oder ein gemeinsames Online-Treffen mit Videochat in beliebiger Anzahl.

4. Lachen

Lachen Sie wenigstens einmal täglich herzlich oder probieren Sie es wenigstens mit einem Lächeln. Schon allein die Aktivierung der Lachmuskeln führt zur Ausschüttung von Glückshormonen. Man sagt nicht umsonst: Lachen ist gesund!

5. Journaling

Schreiben Sie Ihre Gedanken und Gefühle ganz frei in ein Tagebuch. Gehen Sie quasi in einen Dialog mit sich selbst. Oft ordnen sich die Gedanken dabei und neue Ideen und Lösungen entstehen wie von selbst.

Fünf Fliegen mit einer Klappe

Gehen Sie mit einem guten Freund oder einer guten Freundin im Park spazieren und holen Sie mal wieder die alten Fritzchen-Witze raus. (Zur Auffrischung: Lehrerin: “Fritzchen, nenne mir bitte fünf Tiere aus Afrika!” Fritzchen: “Zwei Löwen und drei Elefanten.”) Klar ist das albern, aber Sie werden in Bewegung, bei Tageslicht, in guter Gesellschaft zumindest mal ein wenig Schmunzeln. Wieder zu Hause, können Sie bei einer schönen Tasse Tee Ihre Gedanken in Ihr Tagebuch schreiben.

Und falls diese Tipps nicht ausreichen und Ihre Krise mehr Hilfe bedarf, dann kommen Sie zu uns! Wir bieten Ihnen professionelle Beratung und Coaching in allen Lebenslagen. Oft reichen schon 1-2 Sitzungen und Sie sind wieder auf dem richtigen Weg. Oder wir begleiten Sie langfristig, gern auch zusammen mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin oder der Familie.

Von Dr. Kerstin Mayer-Carius

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/herbst-allee-weg-laub-baum-3186876/


Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen werden auch „gehemmter Orgasmus“ genannt. Dabei tritt der Orgasmus gar nicht, vorzeitig oder nur verzögert auf. Sie kommen bei Frauen häufiger vor, als bei Männern.

Als „Störung“ wird der gehemmte Orgasmus nur bezeichnet, wenn mindestens eine*r der beiden Partner*innen mit ihm unzufrieden ist und er als Mangel erlebt wird. Die Ursachen können vielfältig sein. Erforderlich ist zunächst eine organmedizinische Abklärung durch die Gynäkologie. Falls keine organische Ursache für eine Orgasmusstörung gefunden werden kann, können psychische Gründe vorliegen. Besonders wenn die Störung nur in bestimmten Situationen auftritt und teilweise möglich ist, hat sie meist psychogene Ursachen.

In der systemischen Beratung/Therapie gehen wir davon aus, dass jedes Verhalten (auch Orgasmusstörungen) einen Grund hat und dass es einen sinnvollen Nutzen dafür gibt. Dabei bezeichnen wir als Berater*innen den gehemmten Orgasmus nicht als Störung, sondern sind gespannt darauf, wozu er hilfreich ist. Das mag im ersten Moment paradox klingen. Aber die Ursachen für sexuelle Störungen liegen meist viel tiefer, als wir denken. Und oft wird über unsere Sexualität etwas ausgetragen, wobei unser Problem ganz woanders liegt.

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Vaginismus

Vaginismus ist die Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur. Sodass die Penetration unmöglich ist oder große Schmerzen verursacht. Vaginismus kann von Beginn an, oder auch erst nach einer Zeit auftreten, in der die Sexualität ausgelebt werden konnte.

Im systemischen gehen wir davon aus, dass jedes Verhalten (auch Schmerzen beim Sex) einen Grund hat und dass es einen sinnvollen Nutzen dafür gibt. Dabei bezeichnen wir als Berater den Vaginismus nicht als Störung, sondern sind gespannt darauf, wozu er gut ist. Das mag im ersten Moment paradox klingen. Aber die Ursachen für sexuelle Störungen liegen meist viel tiefer, als wir denken. Und oft wird über unsere Sexualität etwas ausgetragen, wobei unser Problem ganz woanders liegt.

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Erregungsstörungen

Bei Erregungsstörungen funktioniert, wie der Name schon sagt, die sexuelle Erregung nicht so, wie geplant. Dazu zählt die erektile Dysfunktion beim Mann, also dass er „keinen hoch bekommt“, sowie ein Mangel an vaginaler Lubrikation bei der Frau, die „nicht feucht wird“.

Schauen wir uns die Erregungsstörung beim Mann an.

Es herrscht das Vorurteil: „Er kann immer“. Männer können immer, Männer wollen immer. Das ist falsch und diese beiden Faktoren hängen eng zusammen. Hinter der Erektionsstörung steckt häufig eine Luststörung. Oft ist es eine Kombination aus weniger Lust und dem damit verbundenen Erektionsverlust. Auch Männern ist häufig nicht bewusst, dass sie diesen Sex nicht wollen. Doch das ist meist der Grund dafür, warum die Erektion nachlässt.

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Appetenzstörungen (Luststörungen)

Luststörungen sind die am weitesten verbreiteten Sexualstörungen und gehen teilweise auch mit anderen Problemen wie Erektionsschwierigkeiten einher. Lustlosigkeit bezeichnet einen Mangel an sexuellem Verlangen. Hier wird die sexuelle Aktivität selten oder gar nicht initiieren – eben einfach, weil man keine Lust verspürt.

Ein wichtiger Fakt, den die meisten Menschen nicht kennen ist folgender: Lustlosigkeit ist in einer langen Partnerschaft etwas vollkommen Normales. Sex ist kein biologischer Trieb. Er ist nicht natürlich gegeben. Die meisten Menschen glauben, die Lust auf Sex entsteht einfach so. Aber das stimmt nicht. Ganz im Gegenteil: die sexuelle Unlust entsteht einfach so.

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Schmerzen beim Sex? Er bleibt nicht hart? Sie hat keine Lust? Sexualstörungen – Was steckt dahinter?

Sexualstörungen bedeuten für die meisten Menschen, dass irgendetwas beim Sex nicht in Ordnung ist. Das Wort „Störung“ impliziert dabei, dass es sich um etwas Schlimmes handeln muss. Dass die Person krank ist. Zudem werden damit oft biologische Fehlfunktionen in Verbindung gebracht. Doch diese Annahmen werden Sexualstörungen nicht im Geringsten gerecht. Wir räumen mit den Gerüchten auf und erklären, was genau Sexualstörungen eigentlich sind und wodurch diese ausgelöst werden. Meist steckt nämlich viel mehr dahinter, als ein einfaches „Versagen“ der körperlichen Funktionen.

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Verlieben Sie sich neu – in Ihren Partner

Irgendwann wird jede Beziehung zur Normalität. Man sieht einander jeden Tag und die Anziehung wird weniger stark. Die Luft ist raus. Man kennt den Partner zu gut, er erweckt wohlig warme Gefühle, aber das Kribbeln vom Anfang hat sich schon lange verabschiedet. Was tun, wenn man sich wieder wie am Anfang fühlen will? Wir geben Ihnen die besten Tipps, um die Spannung wieder herzustellen.

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Mehr Möglichkeiten Sex zu haben – die Motive sexuellen Begehrens

Wer kennt es nicht: am Anfang der Beziehung, wenn beide Partner noch frisch verliebt sind, kann man kaum die Finger von einander lassen. Die Anziehung und das sexuelle Begehren sind unglaublich hoch. Man findet seinen Partner attraktiver als jeden anderen Menschen auf der Welt. Doch die Verliebtheit klingt ab und damit auch die sexuelle Lust. Alles ist Gewohnheit, nichts scheint mehr besonders.

Doch woran liegt das? Katharina Hinsch hat 6 Facetten der Sexualität ausgearbeitet, die verschiedene Motive darstellen, Sexualität zu wollen. Sie geben also mehrere Zugänge zum sexuellen Begehren. Sexuelle Unlust entsteht, wenn wir nur auf eine Weise sexuell Begehren. Besonders in Beziehungen kostet es Mut, sich dem Partner zu öffnen und in all seinen Facetten zu zeigen. Sexuell breiter aufgestellt zu sein, hat den Vorteil, dass das Begehren nicht durch Stress, Streit oder Älterwerden gestört werden kann.

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Die tägliche Routine für eine glückliche Partnerschaft

Gemeinsame Zeit ist essenziell für eine glückliche Partnerschaft. Wir verbringen den ganzen Tag mit unserem geliebten Menschen und dabei vergessen wir leider schnell, was gemeinsame Zeit wirklich bedeutet. Nebeneinander her zu leben trägt nicht zu Zufriedenheit bei. Im Gegenteil, man lebt sich immer mehr auseinander. Entfremdet sich, obwohl der andere so nah ist. Wir haben eine einfache Routine, die sie blitzschnell anwenden können, um ihre Partnerschaft zu stärken. Continue reading