Aktuelles zu Corona

Liebe Klient*innen,

die aktuelle Lage und die damit verbundenen Verunsicherungen rund um das Thema Corona sind überall spürbar und beschäftigen auch uns als Beratungsunternehmen. Wir möchten zum einen alle behördlich angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus unterstützen und sowohl unsere Mitarbeiter*innen als auch insbesondere Sie als Klient*innen schützen. Zum anderen möchten wir Sie mit Ihrem Wunsch nach Beratung selbstverständlich nicht allein lassen.

Daher beschreiten wir ab sofort neue Wege und bieten Ihnen neben der Beratung in unserer Praxis auch online Beratung über eine gesicherte Plattform an.
Wenn Sie an dieser interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne per Email (mit Angabe einer Telefonnummer). Wir melden uns schnellstmöglich. Telefonisch sind wir für Sie von 09.00 – 12.00 Uhr unter 0341-9751501 erreichbar

Wir freuen uns auf Sie, kommen Sie gut durch diese turbulente Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihr Team des calaidoskop

Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen werden auch „gehemmter Orgasmus“ genannt. Dabei tritt der Orgasmus gar nicht, vorzeitig oder nur verzögert auf. Sie kommen bei Frauen häufiger vor, als bei Männern.

Als „Störung“ wird der gehemmte Orgasmus nur bezeichnet, wenn mindestens eine*r der beiden Partner*innen mit ihm unzufrieden ist und er als Mangel erlebt wird. Die Ursachen können vielfältig sein. Erforderlich ist zunächst eine organmedizinische Abklärung durch die Gynäkologie. Falls keine organische Ursache für eine Orgasmusstörung gefunden werden kann, können psychische Gründe vorliegen. Besonders wenn die Störung nur in bestimmten Situationen auftritt und teilweise möglich ist, hat sie meist psychogene Ursachen.

In der systemischen Beratung/Therapie gehen wir davon aus, dass jedes Verhalten (auch Orgasmusstörungen) einen Grund hat und dass es einen sinnvollen Nutzen dafür gibt. Dabei bezeichnen wir als Berater*innen den gehemmten Orgasmus nicht als Störung, sondern sind gespannt darauf, wozu er hilfreich ist. Das mag im ersten Moment paradox klingen. Aber die Ursachen für sexuelle Störungen liegen meist viel tiefer, als wir denken. Und oft wird über unsere Sexualität etwas ausgetragen, wobei unser Problem ganz woanders liegt.

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Vaginismus

Vaginismus ist die Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur. Sodass die Penetration unmöglich ist oder große Schmerzen verursacht. Vaginismus kann von Beginn an, oder auch erst nach einer Zeit auftreten, in der die Sexualität ausgelebt werden konnte.

Im systemischen gehen wir davon aus, dass jedes Verhalten (auch Schmerzen beim Sex) einen Grund hat und dass es einen sinnvollen Nutzen dafür gibt. Dabei bezeichnen wir als Berater den Vaginismus nicht als Störung, sondern sind gespannt darauf, wozu er gut ist. Das mag im ersten Moment paradox klingen. Aber die Ursachen für sexuelle Störungen liegen meist viel tiefer, als wir denken. Und oft wird über unsere Sexualität etwas ausgetragen, wobei unser Problem ganz woanders liegt.

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Erregungsstörungen

Bei Erregungsstörungen funktioniert, wie der Name schon sagt, die sexuelle Erregung nicht so, wie geplant. Dazu zählt die erektile Dysfunktion beim Mann, also dass er „keinen hoch bekommt“, sowie ein Mangel an vaginaler Lubrikation bei der Frau, die „nicht feucht wird“.

Schauen wir uns die Erregungsstörung beim Mann an.

Es herrscht das Vorurteil: „Er kann immer“. Männer können immer, Männer wollen immer. Das ist falsch und diese beiden Faktoren hängen eng zusammen. Hinter der Erektionsstörung steckt häufig eine Luststörung. Oft ist es eine Kombination aus weniger Lust und dem damit verbundenen Erektionsverlust. Auch Männern ist häufig nicht bewusst, dass sie diesen Sex nicht wollen. Doch das ist meist der Grund dafür, warum die Erektion nachlässt.

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Appetenzstörungen (Luststörungen)

Luststörungen sind die am weitesten verbreiteten Sexualstörungen und gehen teilweise auch mit anderen Problemen wie Erektionsschwierigkeiten einher. Lustlosigkeit bezeichnet einen Mangel an sexuellem Verlangen. Hier wird die sexuelle Aktivität selten oder gar nicht initiieren – eben einfach, weil man keine Lust verspürt.

Ein wichtiger Fakt, den die meisten Menschen nicht kennen ist folgender: Lustlosigkeit ist in einer langen Partnerschaft etwas vollkommen Normales. Sex ist kein biologischer Trieb. Er ist nicht natürlich gegeben. Die meisten Menschen glauben, die Lust auf Sex entsteht einfach so. Aber das stimmt nicht. Ganz im Gegenteil: die sexuelle Unlust entsteht einfach so.

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Schmerzen beim Sex? Er bleibt nicht hart? Sie hat keine Lust? Sexualstörungen – Was steckt dahinter?

Sexualstörungen bedeuten für die meisten Menschen, dass irgendetwas beim Sex nicht in Ordnung ist. Das Wort „Störung“ impliziert dabei, dass es sich um etwas Schlimmes handeln muss. Dass die Person krank ist. Zudem werden damit oft biologische Fehlfunktionen in Verbindung gebracht. Doch diese Annahmen werden Sexualstörungen nicht im Geringsten gerecht. Wir räumen mit den Gerüchten auf und erklären, was genau Sexualstörungen eigentlich sind und wodurch diese ausgelöst werden. Meist steckt nämlich viel mehr dahinter, als ein einfaches „Versagen“ der körperlichen Funktionen.

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Verlieben Sie sich neu – in Ihren Partner

Irgendwann wird jede Beziehung zur Normalität. Man sieht einander jeden Tag und die Anziehung wird weniger stark. Die Luft ist raus. Man kennt den Partner zu gut, er erweckt wohlig warme Gefühle, aber das Kribbeln vom Anfang hat sich schon lange verabschiedet. Was tun, wenn man sich wieder wie am Anfang fühlen will? Wir geben Ihnen die besten Tipps, um die Spannung wieder herzustellen.

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Mehr Möglichkeiten Sex zu haben – die Motive sexuellen Begehrens

Wer kennt es nicht: am Anfang der Beziehung, wenn beide Partner noch frisch verliebt sind, kann man kaum die Finger von einander lassen. Die Anziehung und das sexuelle Begehren sind unglaublich hoch. Man findet seinen Partner attraktiver als jeden anderen Menschen auf der Welt. Doch die Verliebtheit klingt ab und damit auch die sexuelle Lust. Alles ist Gewohnheit, nichts scheint mehr besonders.

Doch woran liegt das? Katharina Hinsch hat 6 Facetten der Sexualität ausgearbeitet, die verschiedene Motive darstellen, Sexualität zu wollen. Sie geben also mehrere Zugänge zum sexuellen Begehren. Sexuelle Unlust entsteht, wenn wir nur auf eine Weise sexuell Begehren. Besonders in Beziehungen kostet es Mut, sich dem Partner zu öffnen und in all seinen Facetten zu zeigen. Sexuell breiter aufgestellt zu sein, hat den Vorteil, dass das Begehren nicht durch Stress, Streit oder Älterwerden gestört werden kann.

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Die tägliche Routine für eine glückliche Partnerschaft

Gemeinsame Zeit ist essenziell für eine glückliche Partnerschaft. Wir verbringen den ganzen Tag mit unserem geliebten Menschen und dabei vergessen wir leider schnell, was gemeinsame Zeit wirklich bedeutet. Nebeneinander her zu leben trägt nicht zu Zufriedenheit bei. Im Gegenteil, man lebt sich immer mehr auseinander. Entfremdet sich, obwohl der andere so nah ist. Wir haben eine einfache Routine, die sie blitzschnell anwenden können, um ihre Partnerschaft zu stärken. Continue reading

Das Zwiegespräch: Die Glücksbedingung für Ihre Partnerschaft

Glückliche Paare unterscheiden sich von unglücklichen Paaren in einem wesentlichen Punkt: Die glücklichen Paare reden von Anbeginn mehr miteinander. Damit ist das wesentliche Miteinanderreden, das Sprechen über unsere Gefühle: Freuden, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte eine Glücksbedingung. Allerdings besagen Studien, dass deutsche Paare heute kaum mehr als zwei Minuten pro Tag miteinander über persönliche Dinge sprechen. Das ist gefährlich! Denn mit der Sprachlosigkeit geht die Lustlosigkeit einher. Die meisten Paare tauschen ihr persönliches Erleben zu wenig aus. Somit können die einfachsten Konflikte nicht geklärt, die einfachsten Empfindungen nicht mehr geteilt werden:

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