Ein Lob an Beziehungen – Was braucht es für eine offene Beziehung?

Nichts ist für unser Leben essenzieller als die Beziehungen die wir knüpfen. Zu den meisten Beziehungsformen schießen uns sofort Meinungen, Vorurteile und die unweigerliche Frage in den Kopf: Wäre das was für mich? Dieser Text will Antworten darauf finden, ob und wie eine offene Beziehung gelingen kann mit all den Gefühlen, die in einer Partnerschaft eine Rolle spielen. Wir gehen auf die Suche nach Motiven, Freiheiten, Ängsten und dem was Liebe ausmacht.

von Sophie Nündel

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Ist Liebe ein Grundbedürfnis?

Liebe – ein Grundnahrungsmittel

Wissenschaftlich belegt und simpel fasst dieser Artikel zusammen, was alle Menschen schon längst verinnerlicht haben sollten und was tief in jedem von uns steckt. Er schildert, was mit jungen, aufwachsenden Menschen passiert und räumt mit Mythen auf. Es ist die Zuwendung anderer Menschen, die uns am Leben hält, mutig und kreativ macht, die uns physisch gesund hält und bis in unsere Genetik vordringt. Es ist die Liebe, die unser ganzes Leben verändern kann.

Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Wirklichkeit

“Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, sondern kann sie gestalten.”

Paul Watzlawick

 
Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach, Kärnten; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor. Eine seiner Arbeiten befasst sich mit dem Konstruktivismus. Watzlawick ging davon aus, dass es nicht “die eine” Wirklichkeit gibt, sondern dass sich jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit erschafft. Aus diesem Ansatz entstanden die drei Annahmen, dass
 
1. jede*r die Freiheit besitzt, in seiner eigenen Wirklichkeit für Veränderung zu sorgen, somit jede*r
2. für sein/ihr eigenes Handeln verantwortlich ist und
3. jede*r offen sein sollte für die Wirklichkeitskonstruktionen anderer.
 
Aus diesen konstruktivistischen Ideen leitete Watzlawick schließlich seine Interventionstechniken für die Beratungspraxis ab, die bis heute die Familientherapie und allgemeine Psychotherapie beeinflussen.

von Tamara Jesch

Paarberatung im calaidoskop

Paare, die zu uns kommen, stecken häufig in einer Sackgasse. In ihrer Beziehung befinden sie sich in einer krisenhaften Phase, Konflikte haben sich aufgestaut, die Partner haben sich verändert und weiterentwickelt oder es fehlt einfach der gewisse Schwung. Wir unterstützen sie dabei, Ihren Weg aus dieser Situation zu finden. Dazu regen wir die Partner dazu an, die Perspektiven zu wechseln, Verständnis füreinander aufzubauen und Emotionen Raum zu geben. Wir helfen, Konflikte zu entwirren und konstruktiv zu lösen. Beide Partner bekommen Raum und Zeit, um ihre Sichtweise darzustellen und ihre Wünsche zu äußern. Neben dem Gespräch nutzen wir auch Methoden, die Situationen, Emotionen oder Lösungen bildlich und erlebbar machen. Sie werden erleben, wie schon kleine Veränderungen ein neues Muster in Ihrem Beziehungskaleidoskop erzeugen können.
Gern können Sie Sie einen Termin vereinbaren.