Seit 1992 gelten in Deutschland die UN-Kinderrechtskonventionen. Sie bilden die politische Basis der Rechte für Kinder und Jugendliche weltweit. Seit dieser Ratifizierung vor 30 Jahren hat sich für Kinder und Jugendliche in Deutschland einiges getan. Trotzdem gibt es noch jede Menge „Luft nach oben“ – nicht nur in der Politik, sondern auch im Alltag jedes Kindes. Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie machten deutlich, dass auch Kinderrechte nicht selbstverständlich sind. Es ergeben sich Fragen wie:
- Wie bekannt sind die Kinderrechte eigentlich in unserer Bevölkerung (bei Kindern, bei Pädagog*innen, bei Eltern, in medizinischen Berufen, in Stadtverwaltungen, … ?)
- Wo werden Kinder in Ihren Rechten aktiv gestärkt, einbezogen, gehört und gesehen und wo noch nicht?
- Welches ungenutzte Potential steckt noch in den Konventionen?
- Was ist eigentlich die Aufgabe von uns Erwachsenen bzgl. der Kinderrechtskonventionen?
Dieser dreitägige Workshop wird NICHT…
… 54 Artikel der Kinderrechtskonventionen an Power-Point-Folien „durchkauen“
SONDERN: Ziel der Workshopreihe ist es …
… sich beispielhaft mit den konkreten Artikeln der Kinderrechte für Kinder und Jugendliche auseinanderzusetzen. Dazu stellen wir Ihnen theoretisches Hintergrundwissen, aber vor allem verschiedene Methoden und Übungen zur Reflexion und zum Austausch zur Verfügung, die in Ihrem beruflichen Kontext wertvoll und hilfreich sein können. Der Workshop soll Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen einladen in den Austausch zu kommen, zu diskutieren, zu hinterfragen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln, wie es Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit gelingen kann, Kinder und Jugendliche in ihren Rechten zu stärken.
- Praktische Erarbeitung der Kinderrechte und deren Bedeutung im pädagogischen Alltag
- Selbsterfahrung (Wie war es in meiner eigenen Kindheit?)
- Entwicklung und Geschichte der Kinderrechte
- Rechtliche Grundlagen SGB VIII
- Bestandsanalyse in der eigenen Einrichtung
- Einrichtungsübergreifender Austausch über „Best Practice“-Beispiele
- Reflexion von Machtverhalten sowie von Nähe und Distanz im pädagogischen Alltag – Schutzrechte
- Beschwerdemanagement (Kinder, Eltern, Team) – Beteiligungsrechte
- Möglichkeiten, Chancen und Grenzen von Partizipation im pädagogischen Alltag
- Bausteine eines gelingenden Partizipationskonzeptes
- Wechselwirkungen und Bedeutung von Partizipation im System Träger/Leitung –
Pädagog*innen – Eltern – Kinder
Informationen
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über eine Anfrage. Wir erstellen Ihnen gerne ein passgenaues Angebot.