<div class="text"><!--###text### begin --> <h1>calaidoskop Institut und Praxis für systemische Beratung . Supervision und Bildung Leipzig </h1> <p> Schauen Sie ins calaidoskop - <b>Institut und Praxis für systemische Beratung . Supervision und Bildung</b>, <b>Coaching, Fort- und Weiterbildung </b>Leipzig. </p> <h2> Einzelberatung, Paarberatung, Sexualberatung, Familienberatung, Coaching, Supervision</h2> <p> Sie sind auf der Suche nach neuen Impulsen und Perspektiven. Sie haben Träume und Wünsche, die Ihr Leben und Ihre Partnerschaft betreffen. </p> <h3> Paartherapie, Sexualtherapie, Lebensberatung </h3> <p>Wenn Sie in ein Kaleidoskop schauen, richten Sie Ihren Blick auf das, was Sie zu sehen erwarten oder wünschen. Hören Sie bei der Suche nach neuen Impulsen und Perspektiven nicht auf, sich und andere zu bewegen ... und hören Sie nicht auf zu träumen. Oliver Wolf</p> <!--###text### end --></div>
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Weiterbildung „Sexualität und Behinderung“

© philidor - Fotolia.com

für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Sexualität ist sozial geformt als auch individuell kultiviert und zeigt sich – je nach Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und gesellschaftlichem Umfeld – in einer Vielfalt sexueller Lebens- und Ausdrucksformen.
Den Wunsch nach einer selbstverständlichen, lustvollen und erfüllten Sexualität haben alle Menschen, Menschen jeden Alters, auch Menschen, die mit geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen leben, auch Menschen, die vielleicht ein Leben lang auf Hilfe und Betreuung angewiesen sind. Diesem Bedürfnis behinderter Menschen verschließen sich auch Frauen und Männer nicht, die in ihrem Berufsalltag mit ihnen in Kontakt kommen. Dennoch sind auch qualifizierte Fachkräfte bei dem Thema Sexualität und Behinderung oft unsicher, werden mit Erscheinungsformen konfrontiert und stoßen dabei an ihre Grenzen.

In unserem Institut verfügen wir über fachliche Kompetenzen und Erfahrung in der sexual­pädagogischen Arbeit mit Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen sowie in der Fortbildung von in der Behindertenhilfe Beschäftigten. Die Fortbildung zum Thema Sexualität und Behinderung richtet sich an alle Fachkräfte, die in verschiedenen Bereichen mit behinderten Menschen arbeiten. Sie wird aus einer Kombination aus Vermittlung fachtheoretischen Wissens, methodisch-didaktischen Lernens und Reflexion von Praxisbezügen bestehen. Alle Fortbildungs­­bausteine enthalten Anteile der Selbstreflexion und des Übens von konkreten Situationen in der Berufspraxis. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer multiprofessionellen Gruppe auch voneinander. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und Handlungskompetenzen zu erhöhen.

WB 1/2: Einführungsseminar

In diesem Einführungsseminar wollen wir den Teilnehmenden einen Einstieg in das Thema ermöglichen und sie dafür sensibilisieren, bei welchen Gelegenheiten und in welchen Formen sie in ihren Arbeitsbezügen mit sexuellen Themen konfrontiert werden. Darüberhinaus lernen sie uns und unsere Arbeitsweise kennen, können sich in einem ersten kleinen methodischen Teil ausprobieren und hoffentlich Lust darauf bekommen, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

  • Reflexion des eigenen Arbeitsfeldes und des Arbeitsalltages im Hinblick auf sexuelle Themen
  • Überblick über Inhalte und Ablauf der Weiterbildung
  • kurzer methodischer Einstieg

WB 3: 1. Aufbauseminar "Wollen wir das wirklich wissen?"

Im ersten Aufbauseminar werden wir uns noch einmal intensiver mit Aspekten von Sexualität und Behinderung, sexualpädagogischer Arbeit und Sexualberatung in den beruflichen Zusammenhängen beschäftigen. In die Bestandsaufnahme fließen dabei auch die Werte und strukturellen Rahmen­bedingungen des Trägers mit ein. Die Vermittlung theoretischen Wissens zur psychosexuellen Entwicklung ist der Grundstein für die weiteren aufbauenden Seminare.

Schwer­­­punkte dieses Seminars werden sein:  

  • Aspekte von Sexualität, Sexualität und Behinderung sowie Sexualpäda­gogik und Sexualberatung
  • Themen und Anlässe für sexualpädagogische Arbeit bzw. Sexualberatung aus den individuellen Arbeitszusammenhängen
  • Theorie der psychosexuellen Entwicklung
  • Reflexion der eigenen Sozialisation im Hinblick auf körperliche und sexuelle Entwicklung

WB 4: 2. Aufbauseminar "Mit allen Sinnen begreifen"

In diesem zweiten Aufbauseminar wenden wir uns bei der Vermittlung von Methoden sexualpädago-gischer Arbeit mit behinderten Menschen den lustvolleren und spielerischen Anteilen der Fortbildung zu.

  • Körperarbeit und Sinneswahrnehmung als sexualpädagogische Arbeit
  • Selbsterfahren und Selbsterleben des Konzeptes „Mit allen Sinnen lernen“
  • Selbstreflexion – Nähe und Distanz zwischen Betreuenden und Betreuten
  • Arbeit mit Eltern und Angehörigen

WB 5: 3. Aufbauseminar "Wozu schlafende Hunde wecken?"

Im Mittelpunkt des dritten Aufbauseminars steht die Auseinandersetzung mit Freiheiten und Grenzen, mit Träumen und der Realität in Bezug auf die Lebenswelten und –möglichkeiten behinderter Menschen. 
Schwerpunkte sind:

  • Selbstbestimmung und Grenzen (gesellschaftliche Werte und rechtliche Aspekte)
  • der Wunsch nach Partnerschaft, Beziehung und Familie – dauerhafte Verhütung oder Erfüllung des Kinderwunsches
  • Wertevermittlung und Wertekonflikt
  • Selbstreflexion der privaten und der beruflichen Rolle
  • Sexuelle Assistenz = Prostitution?

WB 6: 4. Aufbauseminar "Zwischen verbieten und zulassen"

Im vierten Aufbauseminar widmen wir uns dann den realen Chancen und Bedingungen für eine gelingende sexualpädagogische Arbeit mit behinderten Menschen. Schwerpunkt wird dabei sein, wie eine phantasievolle und kontinuierliche Arbeit in den Einrichtungen umgesetzt werden kann. 

  • Methodische Möglichkeiten und Grenzen der sexualpädagogischen Arbeit mit behinderten Menschen
  • Sexuelle Gewalt
  • Sexualität und Medien
  • Entwicklung sexualpädagogischer Projekte und Konzepte

 

Ergänzend zu dieser Weiterbildung bieten wir Ihnen

  • begleitende Einzel- und Gruppensupervision zu Fällen und Sachverhalten aus Ihrer Praxis
  • Coaching von Teams und Leitungskräften zu Fragen der Struktur und Arbeitsorganisation
  • fachliche Projektbegleitung

Umfang und Kosten dieser zusätzlichen Angebote werden individuell vereinbart. 

Das Fortbildungscurriculum stellt eine geschlossene Einheit dar und findet in einer weitgehend festen Gruppe statt. Die Bausteine bauen teilweise aufeinander auf, wichtige oder sich überschneidende Themen kommen mehrfach vor. Um sich ein vielfältiges Wissen anzueignen, empfehlen wir Ihnen nach dem Einführungsseminar an allen Aufbauseminaren teilzunehmen. Sie können nach der Einführung aber auch einzelne Bausteine buchen bzw. sich auch anmelden, wenn Sie am Einführungsseminar nicht teilnehmen konnten.

Weitere Themen für Aufbauseminare sind möglich. Wir nehmen gern Ihre Wünsche entgegen und versuchen sie umzusetzen.

Die einzelnen Bausteine finden mit einer Mindestanzahl von 12 TeilnehmerInnen statt; die TeilnehmerInnenzahl ist auf 18 Personen begrenzt. Selbstverständlich erhalten Sie für jeden Kurs eine Teilnahmebestätigung.

 

Referenten:

Oliver Wolf

  • Diplomsozialpädagoge, Sexualpädagoge
  • Systemische Lebens-, Partnerschafts- und Sexualberatung
  • Supervision und Organisationsberatung
  • Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-/ Jugend- und Behindertenhilfe, Sexualpädagogik und Gesprächsführung

Anett Katharine Anders

  • Diplomsozialpädagogin
  • Psychologische Einzel-, Paar- und Familienberatung
  • Supervision und Projektbegleitung
  • Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-/ Jugend- und Behindertenhilfe, Sexualpädagogik und Gesprächsführung